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20. Mai. 2010

truckersdelight.pngTruckers Delight ist ein Musikstück des Franzosen Lionel Flairs und machte wegen des kranken NSFW-Pixel-Videos (siehe unten) sehr schnell seine Runde im Internetz. Klar, hat es doch alles, was ein Nerd so braucht: einen funky Beat, nackte Frauen und einen Truck! Äh. Wie auch immer. Das Werk hat jedenfalls den Nerv getroffen und schlägt sich wacker gegen die Pixel-Kunst eines Kings of Power 4 Billion Percent, welches ebenfalls mit den Stilelementen eines Videogames spielt und ebenso eine Art von Machinima darstellt.

Da liegt es nicht fern, tatsächlich ein Spiel aus dem Video zu machen. Also das Spiel zum Video zur Musik. Eine Form des interdisziplinären Marketings, dem ich gerne meine Zwei-fuffzig zustecke.

Das Spiel selbst bezeichnet sich als “Episode 1″ und stellt den Beginn des Videos spielbar dar – es sieht sogar exakt so aus wie im Video! In traditioneller Out Run-Manier fetzt man durch die Wüste und rempelt wie in Road Rash neben dem Objekt der Begierde – einer Blondine in rotem Cabriolet – auch allerhand Gesocks von der Straße, das einem an den Kragen will. Durch das Einsammeln von Powerups wird das ganze so extrem, bunt und schnell, dass man nachher seine Augäpfel zurück in den Schädel drücken muss. Und auch, wenn das Spiel im AppStore ab 12 freigegeben ist, hier eine kleine Warnung: there are naked Pixels inside!

Name: Truckers Delight: Episode 1 (2.39€)
Genre: Action, Racing
Kategorie: iPhone / Ipod touch
Bewertung: ★★★★★

Und hier das Video – NSFW!

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14. Mai. 2010

portallogo.pngIch bin ja lange genug ohne Valves Online-Game-Shop Steam klar gekommen. Als das System damals mit Half Life 2 an den Start ging, habe ich es eher als Kundengängelei empfunden. Ich habe Valve-Games lieber bei Freunden gespielt, als mir Steam auf den Rechner zu knallen… Jetzt, fünf Jahre später, habe ich es mir dann doch angetan. Und das hat einen Grund: Portal!

Vor kurzem wurde Portal 2 angekündigt und da ist es marketing-technisch nicht weiter verwunderlich, dass nun der erste Teil gratis angeboten wird. Noch 10 Tage, also bis zum 24. Mai, kann das Spiel per Steam heruntergeladen werden – wie gesagt: für lau!

Portal spielt im Half-Life-Universum, jener düsteren Zukunftsvision, in der die Ausserirdischen Combine die Menschheit unterjocht haben und es nur dem Konzern Black Mesa zu verdanken ist, dass sie nicht völlig ausgelöscht wurde. Weitab der City 17 liegt ein Forschungskomplex des Konkurrenzkonzerns Aperture Science, in dem die Künstliche Intelligenz “GLaDOS” ungehemmt weiter forscht, obwohl die Belegschaft schon längst ein unbestimmtes Schicksal ereilt hat. Forschungsobjekt ist die junge Frau Chell, deren Kontrolle vom Spieler übernommen wird! Wer das Spielprinzip von Portal nicht kennt, sucht hier einfach mal, denn es wurde bereits häufiger kopiert, als Chell Kuchen bekommen hat…

Oder einfach den Trailer anschauen! Hach, ist das ein tolles Spiel!

Portal for free on Steam until May 24th (PC & Mac)

10. Mai. 2010

viricide01.pngViricide ist eigentlich ein klassischer Dodge-Shooter der Marke Geometry Wars: mit den Tasten W,A,S und D wird ein Pod über eine 2D-Ebene gesteuert und mit der Maus wird auf die Gegnermassen gezielt. Treffer werfen Coins in Form von Einsen und Nullen ab, die man einsammeln und für Upgrades einsetzen sollte. So weit, so unspektakulär.

Was das Spiel aber von seinen Genre-Kollegen abhebt, ist die Story: Der Spieler übernimmt die Rolle eines menschlichen Virenscanners, der die befallenen Systeme einer chronisch depressiven, künstlichen Intelligenz bereinigen soll. Diese KI meldet sich vor jedem Level zu Wort und erklärt mit verzerrter weiblicher Computerstimme, welche Systeme befallen sind. Die durch den Befall entstandenen Fehlfunktionen verändern das Verhalten der KI. So muss die Caps-Lock-Funktion bereinigt werden, damit auch Kleinbuchstaben dargestellt werden können. Oder das “System zur Vermeidung Naheliegender Instruktionen” nach dem ersten (Tutorial-)Level.

Dieser Kniff verleiht dem Spiel eine unglaubliche Tiefe. Man beginnt, in die Psyche der KI einzutauchen und nähert sich einer unbarmherzigen Wahrheit, die in letzter Konsequenz nur die Auflösung des Menschseins bedeuten kann. Viricide erreicht mit einfachen Mitteln etwas, wobei große kommerzielle Produkte oft versagen: die empathische Bindung des Spielers zu einem NPC. Eine emotionale Brücke zwischen menschlichen Erfahrungen und der hauchdünnen Ahnung, wie künstliche Intelligenz eine Welt aus unberechenbarem Chaos und den Ketten der Existenz wahrnehmen könnte. Und welche Konsequenen daraus gezogen werden…

Name: Viricide
Genre: Action
Kategorie: Browsergame (Flash)
Bewertung: ★★★★★

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