Es ist soweit! Im Jahr 2011 in München geplant, seit Anfang 2012 in der Entwicklung: Spielfieber! Ich hatte bereits hier ein wenig darüber erzählt, wollte zum Release aber noch etwas von der Entwicklung plaudern. Warum wir was gemacht haben und warum wir anderes nicht gemacht haben…

Ich bin ja ein goßer Fan von Tower Defense-Games, aber nicht wirklich einer des Subgenres Castle Defense. Während das klassische Tower Defense Gegnermassen durch ein Labyrinth schickt, an dessen Rand man Geschütztürme platziert, geht es in der Regel beim Castle Defense darum, eine breite Straße zu verteidigen. Oft gibt es hier gar keine Türme und man “spammt” den Gegner mit seinen Truppen zu. Oder aber man platziert seine Türme direkt auf der Straße um die Gegner umzunieten, wie es z.B. bei Plants vs. Zombies der Fall ist. Mir persönlich waren die Pflanzen und Zombies aber viel zu öde um mich länger als 15 Minuten zu fesseln.
Hacker vs. Hacker funktioniert zwar ähnlich, macht aber einiges anders. Der Titel verrät es ja schon. Hier geht es um das Hacken fremder Computer. Antivirenprogramme stellen hier die Türme dar, die Gegner sind Malware. Geld wird generiert, indem mithilfe eines Moneymaker-Programms Geldströme von Banken angezapft werden. Mit dem Geld lässt sich der Computer mit Coprozessoren aufrüsten, die zusätzliche Rechenpower liefern. Die braucht man auch, will man potente Viren, Würmer und Trojaner entwickeln um die Firewall des Gegners durchbrechen zu können.
Bei Türmen und Malware greift das Papier-Stein-Schere-Prinzip. Manche Türme attackieren nur bestimmte Schadprogramme, andere sind weniger potent, können aber allem etwas entgegensetzen. Bricht ein Programm durch die Verteidigung und kommt am Ende der Straße an, verliert der angegriffene Computer/Hacker einen Teil seiner Lebensenergie.
Mir gefällt besonders das Thema des Spiels. Die Türme und Truppen sind in ihrer Funktion eigentlich Castle-Defense-Standard, die Umsetzung ist hier und da etwas lieblos. Aber das nette Retro-Flair und das herausfordernde Gameplay aus Micromanagement, Angriff und Verteidigung macht Laune. Und zaubert Schweißperlen auf die Stirn unerschrockener Strategen.
Name: Hacker vs. Hacker
Genre: Action, Strategie
Kategorie: Browsergame (Flash)
Bewertung: 




Oh ah! Welche Aufregung! omicron für iPhone und iPad wird grad von den werten Mitarbeitern beim großen Apfel begutachtet und hoffentlich bald für “Awesome!” befunden. Derweil veröffentliche ich schon mal zwei Flashgames, die hier schon länger in der Schublade lagern. Pussycat Frenzy ist schon ein Jahr alt und bisher unveröffentlicht. Und ich bin glücklich, dass es jetzt endlich unter die Leute kommt. Und wenn alles glatt geht, haben wir das Ding auch bald auf dem Touchscreen. Aber Hauptakteur in diesem intergalaktischen Duo ist eigentlich…
Ich hatte ein bisschen mit tweener herumgespielt und viel über den Touchscreen nachgedacht – und irgendwann hatte ich dieses Feld aus Buttons vor mir, dass sich bei Berührung auflöst. Der Weg hin zu Farbcombos war nicht weit, mit etwas Teamwork und viel Testerei war dann auch ein gutes Regelset entstanden. Aber ganz am Anfang stand eben dieser Prototyp, der das Spielprinzip gut vermittelt. Richtig süchtig macht es aber erst mit den finalen Regeln. Und auf dem iPad ist das fast wie Klavierspielen!
Hier also schonmal die Flashversion und alles weitere auf omicrongame.com
Ja, und quasi als Träger der frohen Botschaft omicron dient uns ausserdem…
Katzen wollen umsorgt sein. Sie brauchen nicht viel, aber das bedingungslos! Tamagotchi-esk gedacht benötigt eine Katze lediglich drei Dinge: zu Fressen, etwas zum Spielen und ein Katzenklo. Das ist eigentlich auch schon alles, dacht’ ich mir, und bastelte einen kleinen Katzen-Massen-Simulator. Das Spiel mit den pupenden Katzen und dem s/w-Pixelstyle ist vielleicht etwas speziell, aber ich bin mir sicher, dass viele Leute daran Freude haben werden. Und wer alle Achievements knackt, darf im Bonusgame um einen extra Highscorelistenplatz spielen. Ist doch was.
Pussycat Frenzy jetzt spielen!
finefin.com und fettspielen.de präsentieren:
Mich haben diese Plaste-Tröten von Anfang an genervt. Nachdem ich mir mein erstes Südafrika-WM-Spiel angetan hatte, postete ich ins facebook:
“Liebes Südafrika, du hast Kinder wie Nelson Mandela und Miriam Makeba hervorgebracht – fällt deinen Bewohnern zum Abfeiern wirklich nichts anderes ein, als in diese billigen Plastiktröten aus China zu pusten?”
Mir sind ja viele Fanartikel ein einziges Rätsel. Ich verstehe z.B. auch nicht, wie man mitten im Hochsommer dicke Schals tragen kann. Aber ein Schal macht wenigstens keinen Krach.
Aus dem Thema ein Flashgame zu machen, fiel *mir* dann aber nicht ein. Nein, darauf musste mich erst David von fettspielen.de bringen. Also wuppte ich über das letzte Wochenende STV! zusammen, um rechtzeitig zum Spiel Deutschland vs. Ghana veröffentlichen zu können.
Das Game ist nicht allzu komplex: klicke auf die Vuvuzelas, um den seelenerschütternden Lärm einzudämmen. Der Verkäufer sollte ebenfalls gestoppt werden – wer 90 Sekunden durchhält, ohne dass das Ear-Burst-O-Meter gefüllt ist, bekommt nen dicken Punktebonus. Wer mein Terrorgnome aus dem letzten Jahr gespielt hat, weiss, welche Art Spiel ihn erwartet: simpel und durchgeknallt!
Viel Spaß!
Viricide ist eigentlich ein klassischer Dodge-Shooter der Marke Geometry Wars: mit den Tasten W,A,S und D wird ein Pod über eine 2D-Ebene gesteuert und mit der Maus wird auf die Gegnermassen gezielt. Treffer werfen Coins in Form von Einsen und Nullen ab, die man einsammeln und für Upgrades einsetzen sollte. So weit, so unspektakulär.
Was das Spiel aber von seinen Genre-Kollegen abhebt, ist die Story: Der Spieler übernimmt die Rolle eines menschlichen Virenscanners, der die befallenen Systeme einer chronisch depressiven, künstlichen Intelligenz bereinigen soll. Diese KI meldet sich vor jedem Level zu Wort und erklärt mit verzerrter weiblicher Computerstimme, welche Systeme befallen sind. Die durch den Befall entstandenen Fehlfunktionen verändern das Verhalten der KI. So muss die Caps-Lock-Funktion bereinigt werden, damit auch Kleinbuchstaben dargestellt werden können. Oder das “System zur Vermeidung Naheliegender Instruktionen” nach dem ersten (Tutorial-)Level.
Dieser Kniff verleiht dem Spiel eine unglaubliche Tiefe. Man beginnt, in die Psyche der KI einzutauchen und nähert sich einer unbarmherzigen Wahrheit, die in letzter Konsequenz nur die Auflösung des Menschseins bedeuten kann. Viricide erreicht mit einfachen Mitteln etwas, wobei große kommerzielle Produkte oft versagen: die empathische Bindung des Spielers zu einem NPC. Eine emotionale Brücke zwischen menschlichen Erfahrungen und der hauchdünnen Ahnung, wie künstliche Intelligenz eine Welt aus unberechenbarem Chaos und den Ketten der Existenz wahrnehmen könnte. Und welche Konsequenen daraus gezogen werden…
Name: Viricide
Genre: Action
Kategorie: Browsergame (Flash)
Bewertung: 






