Immer wieder tauchen Spiele auf, bei denen man sich fragt: Ist das noch ein Spiel oder bereits eine Sozialstudie? Sie zeichnen sich meist durch eine in sich schlüssige Spielwelt aus, was keinesfalls bedeuten muss, dass diese realistisch ist. Die Spielwelt gibt dem Spieler nichts vor, sondern lädt vielmehr durch ihre bloße Existenz zum Ausprobieren ein. Sie setzt lediglich voraus, dass man die Benutzung der Maus oder der Tastatur beherrscht, alles weitere ergibt sich daraus, dass man mit ihr interagiert. Und das Thema betrifft immer den Menschen, meist, konträr zu den schillernden Kommerzprodukten, in tiefe Melancholie getaucht.
Seit geraumer Zeit schwebt ja das Wort “Social Games” durch die Communities. Das sind Spiele, die in gewisser Weise Menschen zusammenbringen und durch virtuelle Geschenke und dergleichen Freundschaften verfestigen sollen. Dementsprechend möchte ich hier von “Sociological Games” reden. Spielen, die davon handeln, was es bedeutet, Mensch zu sein.
The Graveyard ist natürlich so ein Fall – hier ist der Tod allgegenwärtig. Und natürlich Façade, in dem es zwischen dem Spieler und zwei künstlichen Intelligenzen kräftig kriselt. Um den Alltag geht es bei Every day the same dream: Die Hauptperson ist ein typischer Anzugträger, der jeden Tag zur Arbeit fährt, sich vom Chef beschimpfen lässt und sich dann in seine Großraumbüro-Parzelle begibt. Es liegt nun in der Hand eines göttlichen Lenkers vor dem Bildschirm, ob und wie sich dieser Alltag ändert…
Name: Every day the same dream (Flash)
Genre: Adventure
Kategorie: Browser/Flash
Bewertung: 




Es geht los mit einem kleinen Adventure. Im Stile der alten Sierra-Adventures müssen in 
Sandkasten-Spiele sind hier ja auch schon öfter aufgetaucht — sie bestechen durch ihre willkürliche Offenheit innerhalb klarer Grenzen und sind eher Spielzeuge. Oder fast schon Werkzeuge: Minecraft ist ein Welt-Editor, durch den der Spieler in der Ich-Perspektive gottgleich die Umgebung seinen Wünschen anpasst.

Hier mein neues Flashgame: