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26. Jul. 2011

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13. Jul. 2011

Richtig gelesen: Am Freitag, dem 15. Juli, wird PARALLAX auf die Welt losgelassen. Wie man an dem Video-Preview schon sehen konnte, handelt es sich um einen Action-Sidescroller in leckerer Pixel-Retro-Optik.

Am Sylvesterabend 2010/11 entwickelte ich dieses Pixel-Feuerwerk, während draußen die Raketen gen Himmel spratzten. Zunächst als Prototyp in Flash. Die Idee war, das Gameplay von Survival-Jump-and-Runs wie Canabalt oder auch Solipskier in den Shoot-Em-Up-Weltraum zu verfrachten. Das bedeutet: es gibt nur ein einziges Level das schneller wird, je besser man spielt - extrem schnell! Durch Abschüsse schießt der Multiplikator nach oben, was einen schnelleren Flug, fettere Punktzahlen und größere Gegnermassen zur Folge hat. Viel Feind, viel Ehr!

Powerups wie die Superbombe bringen zusätzliche Würze ins Spiel. Und ein herrlich durchgeknallter Retro-Track von BigJ aka. Popvernichter – dessen Musik z.B. auch in meinem Fallschirm-Spiel AirDrop für reichlich Adrenalin sorgte – wird auch hier die abgehärtetsten Trommelfelle zum Vibrieren bringen.

Aber bevor ich weiter aus dem Nähkästchen plaudere, hier zunächst einmal unser Trailer:

Also, diesen Freitag ist es soweit. Version 1.0 geht online und wir von Canupa sind gespannt, wie das Spiel ankommen wird. Wer sich etwas mit der Materie AppStore auskennt wird wissen, dass Apple-Mitarbeiter erstmal prüfen, ob das Spiel auch allen Regeln folgt und genehmigt werden darf. Dieser Vorgang dauert gute 1-2 Wochen. Während die Version 1.0 diesen Prozess durchlief, war ich natürlich nicht untätig: Soeben habe ich das erste Update fertiggestellt und werde es noch heute nach Cupertino schicken. Neben einer Handvoll Bugfixes wirds auch neue Spielelemente und Grafikeffekte geben. Also dran bleiben!

cheers!
-finefin

27. Jun. 2011

Stelle dich den ausserirdischen Gegnermassen, maximiere den Multiplikator, sammle Powerups und Achievements und verewige dich in der weltweiten Hall Of Fame.

Demnächst im AppStore!

10. Jun. 2011

Ich bin ja ein goßer Fan von Tower Defense-Games, aber nicht wirklich einer des Subgenres Castle Defense. Während das klassische Tower Defense Gegnermassen durch ein Labyrinth schickt, an dessen Rand man Geschütztürme platziert, geht es in der Regel beim Castle Defense darum, eine breite Straße zu verteidigen. Oft gibt es hier gar keine Türme und man “spammt” den Gegner mit seinen Truppen zu. Oder aber man platziert seine Türme direkt auf der Straße um die Gegner umzunieten, wie es z.B. bei Plants vs. Zombies der Fall ist. Mir persönlich waren die Pflanzen und Zombies aber viel zu öde um mich länger als 15 Minuten zu fesseln.

Hacker vs. Hacker
funktioniert zwar ähnlich, macht aber einiges anders. Der Titel verrät es ja schon. Hier geht es um das Hacken fremder Computer. Antivirenprogramme stellen hier die Türme dar, die Gegner sind Malware. Geld wird generiert, indem mithilfe eines Moneymaker-Programms Geldströme von Banken angezapft werden. Mit dem Geld lässt sich der Computer mit Coprozessoren aufrüsten, die zusätzliche Rechenpower liefern. Die braucht man auch, will man potente Viren, Würmer und Trojaner entwickeln um die Firewall des Gegners durchbrechen zu können.

Bei Türmen und Malware greift das Papier-Stein-Schere-Prinzip. Manche Türme attackieren nur bestimmte Schadprogramme, andere sind weniger potent, können aber allem etwas entgegensetzen. Bricht ein Programm durch die Verteidigung und kommt am Ende der Straße an, verliert der angegriffene Computer/Hacker einen Teil seiner Lebensenergie.

Mir gefällt besonders das Thema des Spiels. Die Türme und Truppen sind in ihrer Funktion eigentlich Castle-Defense-Standard, die Umsetzung ist hier und da etwas lieblos. Aber das nette Retro-Flair und das herausfordernde Gameplay aus Micromanagement, Angriff und Verteidigung macht Laune. Und zaubert Schweißperlen auf die Stirn unerschrockener Strategen.

Name: Hacker vs. Hacker
Genre: Action, Strategie
Kategorie: Browsergame (Flash)
Bewertung: ★★★★☆

10. Dez. 2010

Es tut sich im Moment nicht besonders viel in diesem Blog. Aber ich lebe noch! Habe nur viel zu tun. Projekte, Familie, neue Wohnung… – dennoch spiele ich weiterhin, hauptsächlich auf meinen mobilen Geräten des Cupertino-Apfels. Hier also meine aktuellen Tipps für iOS-Devices, also iPhone, iPod touch und iPad:

lineriderscreen.jpgLine Rider (AppStore)- Die Flashversion gibt es schon sehr lange (seit 2006) und als es hier letzte Woche zu schneien begann, stolperte ich über die iPhone-Version. Line Rider ist eigentlich kein Spiel, sondern ein Experimentier- und Streckenbau-Kasten: mit dem Finger werden Linien gemalt, auf denen dann ein kleiner Schlittenfahrer hinab fährt. Die Community lädt fleissig ihre Machwerke hoch, die teilweise echte Kunstwerke sind!
Bewertung: ★★★★★

Game Dev Story (AppStore)- diese kleine feine Wirtschaftssimulation aus Japan versetzt den Spieler in die Rolle eines Lenkers eines Entwicklerbüros. Es gilt, erfolgreiche Spiele zu entwickeln und damit Geld zu verdienen. Viel Geld. Als Spieleentwickler merke ich sofort, dass die Mechanik nicht besonders realistisch ist – so mutet es doch etwas seltsam an, dass man mit einem 8-Köpfigen Team Millionen-Budgets verbrät. Trotzdem für Fans des Genres ein echter Leckerbissen, der für Stunden bannt.
Bewertung: ★★★★☆

supermegaworm.jpgSuper Mega Worm (AppStore) und Death Worm (AppStore) - zwei Spiele mit demselben Ansatz, der vor einigen Jahren in der Freeware-Szene bereits einmal Furore gemacht hat: als allesfressender Raketenwurm gräbt man sich durch das Erdreich und taucht auf, um seinen Magen mit allerhand Getier zu füllen. Mega Worm besticht durch seine Retro-Grafik und eine witzige Story um das Ende der Menschheit. Death Worm kommt einen Tick “realistischer” daher, hat mehrere Levels und ein herausforderndes Missionsdesign. Zu Empfehlen sind beide Teile, Super Mega Worm gefällt mir persönlich etwas besser. Beide Spiele sind Universal Apps.
SMW: Bewertung: ★★★★★ / DW: Bewertung: ★★★★☆

Gobliiins (AppStore) -  das klassische Adventure als Portierung fürs iPhone. Man merkt dem Spiel das Alter von fast 20 Jahren zwar an, es fesselt aber trotzdem noch durch seine abgedrehten, nicht immer logischen Rätsel und tollen Slapstick-Animationen. Wer’s damals auf dem Amiga gespielt und geliebt hat, darf zugreifen. Allen anderen sei gesagt, dass das Spiel trotz Komfortfunktionen nicht mehr dem Adventure-Standard entspricht.
Bewertung: ★★★½☆

Solipskier (AppStore) – Portierung des recht erfolgreichen Flashgames und eine Mischung aus Canabalt und Line Rider. Funktioniert super auf iPhone und iPad (Universal App), ist temporeich und sieht gut aus. Top!
Bewertung: ★★★★★

Fumes Stunt Racer (AppStore) – kann sich noch jemand an die Achterbahnkurse von Stunt Car Racer erinnern? Fumes will in dessen Fußstapfen treten und ist damit insgesamt doch erfolgreich. Kleinere Mängel in der Bedienung sind mit etwas Übung zu vernachlässigen. Das einzige was ich vermisse ist der Kran, der das Auto zurück auf die Fahrbahn stellt, sollte man mal zu schnell sein.
Bewertung: ★★★★☆

Rage (HD) (AppStore / HD) – id softwares Programmiergenie John Carmack stellt die neue Grafikengine für mobile Geräte vor. Das Spiel selbst lässt zu wünschen übrig, denn es handelt sich eher um einen Moorhuhn-Klon auf Schienen als um einen echten Ego-Shooter. Die Grafik ist aber der Hammer und sucht auf iOS-Devices seinesgleichen.
Bewertung: ★★★★☆

Corpse Craft (AppStore, nur fürs iPad!) – man nehme einen Teil Castle-vs.-Castle, einen Teil Farbenpuzzle, gebe eine ordentliche Prise tiefschwarzen Humor und eine Messerspitze Poesie dazu und man erhält Corpse Craft. Das zunächst kostenlose Spiel lässt sich für ein paar Euro zur Vollversion upgraden, falls man gar nicht mehr aufhören mag. Für einige Viertelstunden macht aber auch die Demo schon gehörig Spaß!
Bewertung: ★★★★☆

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