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24. Jan. 2010

logo24blg.pngTadaa! Canupa Band deluxe ist ab sofort im AppStore erhältlich! Die kostenlose Urversion ist bis heute unsere am weitesten verbreitete App und war in mehreren Ländern der Welt in den Top 100 der kostenlosen Kinder-Apps vertreten. Wir haben viel positives Feedback von Eltern bekommen, die ihre lieben Kleinen mit unserer App haben spielen lassen. Und der am meisten geäußerte Wunsch: Mehr Instrumente!

Bitteschön! Mit Canupa Band deluxe kommen vier (4!) brandneue Instrumente ins Spiel: Eine Orgel mit Oktopus,  ein Glockenspiel mit Ente, eine Geige mit Grashüpfer und die Maracas mit Schildkröte. Alles wieder aufs putzigste animiert und vertont und jedes Instrument mit eigenem kinderleichten Bedienkonzept. Und natürlich konnte die Navigation so wie sie war nicht erweitert werden. So sind die prominenten Icons in den Ecken einem Scrollmenü gewichen. Man muss nun den Wurm wecken, um zu den anderen Instrumenten zu gelangen.

Gleichzeitig musste ich natürlich an die Eltern denken. Ich bin ja selbst Vater und ich kenne natürlich die Probleme und Streitereien, die wegen so einem Gerät entstehen können. Kinder haben kein Zeitempfinden. Wie soll man also die Spielzeit begrenzen, wenn “noch 5 Minuten” nichts bedeutet? Der Trick ist, das Ausschalten des Geräts ins Spiel mit einzubeziehen! Über “Einstellungen” gelangt man zu den Optionen für Eltern. Stellt man hier ein Zeitlimit ein, so wird sich CB deluxe nach dieser Zeit buchstäblich schlafen legen. Man muss einem Kind nur erzählen: “Wenn die Katze schläft, machst du das iPhone aus!” — bei allen jungen Testern hat es sehr gut funktioniert.

Man kann das Zeitlimit natürlich auch deaktivieren, um lange Jam-Sessions zu ermöglichen. Denn alle Instrumente sind jetzt aufeinander abgestimmt. Mit einem Update der kostenlosen Testversion haben wir auch dort das neue Menü und die neuen Sounds hinzugefügt. So können Besitzer der Vollversion auch mit denen der Testversion gemeinsam spielen.

Wir werden die App regelmäßig updaten! Neue Instrumente, mehr Features und Animationen sind in Planung (und auch schon in der Mache). Wer einen Wunsch für ein neues Instrument hat, kann diesen im Canupa-Forum kund tun. Wenn uns eine Idee gefällt, wird sie umgesetzt!

Ich wünsche jedenfalls allen kleinen und großen Musikern viel Spaß!

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5. Jan. 2010

Chiptunes sind Musikstücke, die gänzlich aus dem Computer kommen. Eigens dafür entwickelte Synthesizer-Chips generieren schon seit der frühen Computer-Ära der 1950er Jahre jene unnatürlichen Sounds aus modulierten Sinuskurven, pinkem Geräusch und leierndem Arpeggio. Und natürlich begleiteten Chiptunes seit jeher Computerspiele aller Art. Die 1980er Jahre gelten als die “Goldene Ära” der computergenerierten Musik. Man braucht einem Kind der 80er nur die Worte Tetris oder Super Mario zu nennen und es wird anfangen, die entsprechenden Melodien zu pfeifen. Die Kompositionen verlangten ein effizientes Umgehen mit den damals noch knappen Speicherressourcen und waren daher meist eher einfacher Natur aber eingängig wie kaum etwas sonst. Es gab damals Tage, da habe ich allein deshalb auf meinem Atari ST Spiele gestartet, um die Musik zu hören.

Und jetzt, 20 Jahre später, halte ich ein Device in der Hand, das in der Lage ist, Chiptunes zu generieren, dass es nur so kracht. Aufgepasst, mit diesen Apps gibts ordentlich was auf die Ohren:

BeBotBebot – Ein kleiner Roboter begrüßt den geneigten Soundbastler mit freundlichem Grinsen. Legt man einen Finger auf den Screen, so beginnt der Roboter zu “singen”. Eine Fülle von Optionen, Effekten und Presets lädt zum Experimentieren ein und man braucht eine Weile um allen Funktionen gewahr zu werden. Durch ein verzögertes Echo lassen sich z.B. auch kleine Sequenzen komponieren. Der Bebot wird bereits als Live-Instrument benutzt. Aber ist klar. Der kleine Racker gehört halt auf die Bühne!
Bewertung: ★★★★★ Bebot - Robot Synth

img_0242.PNGSynthProbe - In die selbe Kerbe schlägt SynthProbe, ist aber obendrein auch noch eine Arpeggio-Maschine. Was beim Bebot auf dem gesamten Bildschirm stattfindet, ist hier ein eigenständiges Bedienelement. Der Finger gleitet über ein Soundpad, über die X-Achse wird die Lautstärke, über die Y-Achse die Tonhöhe kontrolliert. Am linken Rand befinden sich Schieberegler, über die sich vier Arpeggio-Presets einrichten lassen. Die Klaviatur am unteren Rand bestimmt die Tonart der gebrochenen Akkorde. Über das Settings-Menü oben rechts lassen sich zahlreiche Einstellungen von Waveform, Modulation, Echo und vielem mehr vornehmen. Chiptune-Begeisterte werden einige Zeit mit SynthProbe verbringen können.
- Demo-Video -
Bewertung: ★★★★½ SynthProbe

MelodicaMelodica - Es gibt fast keine einfachere Art Musik zu machen, als mit den im letzten Jahr populär gewordenen Sound-Matrizen, diesen Mini-Sequencern, die meist psychedelisch anmutende Soundteppiche entstehen lassen. Da man nicht viel falsch machen kann, braucht man kein bisschen Ahnung von Komposition zu haben. In Melodica kann man noch dazu zwischen verschiedenen Stimmungen und Instrumenten wählen. Eine schöne App für Noten-Muffel und/oder Stressgeplagte, aber nicht unbedingt für Musiker.
- Demo-Video -
Bewertung: ★★★☆☆ Melodica

Tweaky BeatTweaky Beat - Das kostenlose Tweaky Beat ist ein minimalistischer Drumloop-Sequencer mit sehr eingeschränkten Möglichkeiten aber riesigem Live-Gig-Potenzial. 16 Steps, 16 Instrumente, 8 Patterns, ein paar Schieberegler für die Waveform, Lautstärke und Tempo – das war’s. Mehr braucht man aber auch nicht! Die Loops lassen sich speichern und laden. So verfeinert man unterwegs den kleinen Beat, der am Abend dann die Massen derbe abtanzen lässt.
Bewertung: ★★★½☆ TweakyBeat

8Bitone8Bitone -Wer es etwas komplexer mag (oder braucht), wird bei 8Bitone gut bedient. Hinter dem schönen Retro-Interface verbirgt sich alles, was man zum Chiptunes komponieren braucht. Pianorol, 4-Kanal-Sequencer und Synthesizer sind klar auf erfahrene Komponisten ausgelegt. Diese werden aber auch ihre Freude an der App haben.
- Demo-Video -
Bewertung: ★★★★☆ 8Bitone MICRO COMPOSER

Tangible Groove Pad (TGP) – Ebenso wie 8Bitone kommt auch TGP von der japanischen App-Schmiede Yudo. Jeweils sechs Pattern für Synthesizer, Baseline und tgp_scr.PNGDrumkit können in einer Art Pianoroll befüllt werden. Dazu gesellen sich drei Patterns für Arpeggios. Das Bedienkonzept ist innovativ, leicht zu verstehen und perfekt an die Fingersteuerung angepasst, während es konsequent und stilsicher mit alten Gewohnheiten bricht. So wurden z.B. die Hilfe und die Optionen verschmolzen und sinnigerweise mit “!?” gekennzeichnet. Es gibt zwar eine Menge unterschiedlicher Sounds, sie alle sind aber aus dem Bereich Techno/Drum’n'Base. Eigene Sounds lassen sich nicht erstellen oder laden, man ist also auf die Vorgaben beschränkt. Country-Songs wird damit also niemand komponieren. Macht aber nichts. TGP macht nämlich sonst alles richtig gut!
- Demo-Video -
Bewertung: ★★★★★ Tangible Groove Pad (@_@)y~

20. Okt. 2009

appicon_canupa_band.pngfinefin.com und Canupa.com präsentieren Canupa Band,  die Tierkinder-Band für die Hosentasche: Die Katze lädt mit “Miauuu” zum Trommeln ein, der Hund stimmt mit “Waff Waff” und Kalimba ein, der Hamster nibbelt an der Trompete und das Krokodil schnappt im Takt zur Ukulele.

Kinder lieben diese Musik-App! Also: ab in den Store und dieses Kleinod aufs iPhone oder den iPod touch kopiert. Und wer schnell ist, bekommt es kostenlos!

Canupa Band (iTunes link)

16. Feb. 2009

headbang.jpgOkay — ich war bereits beeindruckt, als man begann, Musikinstrumente an Spielkonsolen anzuschließen. Meine erste Wahrnehmung in dieser Hinsicht war Donkey Konga für den GameCube. Mit Guitar Hero und Rock Band kamen Gitarre, Bass und Schlagzeug zu ihrer merkwürdigen Spieler-Ehre.

Für den PC nahmen sich neben den kommerziellen Entwicklern auch Freeware- und Flash-Entwickler dem Spielprinzip an, siehe Frets On Fire und Super Crazy Guitar Maniac Deluxe 2.

Nun ja, und dann gibt es diese Ideen, bei denen man sich fragt, warum noch niemand vorher auf sie gekommen ist: Headbang Hero ist auf jeden Fall eine davon! Headbanging gehört eben zu lauter Gitarrenmusik wie der Hals zum Beinbruch — siehe Gesundheitsrisiken des Headbangings. Der Prototyp von Headbang Hero zeigt, wie der Entwickler sich das ganze vorstellt. Eine Langhaar-Perücke mit Bewegungssensor wird auf dem Kopf getragen. Dann muss man diesen lediglich zum Takt wackeln. Genial!

Man stelle sich folgendes Bild vor: Auf der Bühne schrummelt, trommelt und gröhlt eine Gruppe betrunkener Metal-Nerds Rockballaden aus längst vergangenen Zeiten. Und noch mehr betrunkene Metal-Nerds im Publikum tragen Wi-Fi-Perücken um den Punktestand in astronomische Höhen zu befördern. Herrlich! Das hat Potenzial!

Link: Headbang Hero

5. Jan. 2009

burntherope.jpgWie jedes Jahr kürt Indiegames.com die besten Spiele unabhängiger Entwickler. Auch dieses Mal sind die TOP-Listen nach Genres sortiert und lesen sich wie ein Who-is-Who der Freeware-Games-Szene. So ist Kian Bashiris You have to burn the rope ebenso zu finden wie Yoshio Ishiis cursor*10. Aber auch Adventure-Perlen wie Uwe Sittigs Dirty Splits oder Bullet-Höllen-Shooter wie pararalyzer lassen das Spielerherz höher schlagen.

Also ran an die Bouletten:

Best Browser Arcade Games 2008
Best Freeware Arcade Games 2008
Best Freeware Remakes 2008
Best Freeware Adventure Games 2008
Best Freeware Shoot ‘em ups 2008

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