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10. Jun. 2011

Ich bin ja ein goßer Fan von Tower Defense-Games, aber nicht wirklich einer des Subgenres Castle Defense. Während das klassische Tower Defense Gegnermassen durch ein Labyrinth schickt, an dessen Rand man Geschütztürme platziert, geht es in der Regel beim Castle Defense darum, eine breite Straße zu verteidigen. Oft gibt es hier gar keine Türme und man “spammt” den Gegner mit seinen Truppen zu. Oder aber man platziert seine Türme direkt auf der Straße um die Gegner umzunieten, wie es z.B. bei Plants vs. Zombies der Fall ist. Mir persönlich waren die Pflanzen und Zombies aber viel zu öde um mich länger als 15 Minuten zu fesseln.

Hacker vs. Hacker
funktioniert zwar ähnlich, macht aber einiges anders. Der Titel verrät es ja schon. Hier geht es um das Hacken fremder Computer. Antivirenprogramme stellen hier die Türme dar, die Gegner sind Malware. Geld wird generiert, indem mithilfe eines Moneymaker-Programms Geldströme von Banken angezapft werden. Mit dem Geld lässt sich der Computer mit Coprozessoren aufrüsten, die zusätzliche Rechenpower liefern. Die braucht man auch, will man potente Viren, Würmer und Trojaner entwickeln um die Firewall des Gegners durchbrechen zu können.

Bei Türmen und Malware greift das Papier-Stein-Schere-Prinzip. Manche Türme attackieren nur bestimmte Schadprogramme, andere sind weniger potent, können aber allem etwas entgegensetzen. Bricht ein Programm durch die Verteidigung und kommt am Ende der Straße an, verliert der angegriffene Computer/Hacker einen Teil seiner Lebensenergie.

Mir gefällt besonders das Thema des Spiels. Die Türme und Truppen sind in ihrer Funktion eigentlich Castle-Defense-Standard, die Umsetzung ist hier und da etwas lieblos. Aber das nette Retro-Flair und das herausfordernde Gameplay aus Micromanagement, Angriff und Verteidigung macht Laune. Und zaubert Schweißperlen auf die Stirn unerschrockener Strategen.

Name: Hacker vs. Hacker
Genre: Action, Strategie
Kategorie: Browsergame (Flash)
Bewertung: ★★★★☆

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3. Sep. 2010

Carcassonne - die Umsetzung des berühmten Gesellschaftsspiels für iPhone/iPod touch ist die bisher Beste, die ich je gesehen habe. Denn nicht nur die knackscharfen Texturen und das tolle Interface machen Spaß, sondern auch der Multiplayer-Part hat es mir angetan. Das System erlaubt mehrere Partien gegen menschliche Gegner gleichzeitig, beinhaltet einen Chat und Push-Nachrichten, sobald man am Zuge ist. Super!
Bewertung: ★★★★★

Star Wars: Hoth – ist ein Tower Defense-Klon im Star Wars Universum. Das ganze ist etwas hakelig und besonders schön sind die Modelle auch nicht. Trotzdem haben mir die Ideen gefallen, die SW: Hoth in das Genre einbringt. So stellt man anstelle von Türmen Truppen auf, die natürlich auch fallen können. Vorher zieht man Schützengräben, um die sich die Gegnermassen schlängeln. Nach Abschuss eines Gegners wird das Konto nicht automatisch gefüllt, sondern es werden Münzen liegengelassen, die man zum Aufsammeln antippen muss. Und wenn ein AT-AT durch meine Frontlinie stampft, kommt schon echtes Star Wars-Feeling auf.
Bewertung: ★★★½☆

Palm Heroes – ach, was waren das für Zeiten, als man sich unbekümmert Tage und Nächte mit Heroes of Might & Magic um die Ohren schlug. Palm Heroes entspricht, soweit ich mich erinnern kann, ziemlich genau dem zweiten Teil der berühmeten Runden-RPG-Serie und macht fast nichts falsch. Okay, die Bedienung ist etwas fitzelig und es gibt keine Kampagne, sondern “nur” Unmengen von Spielern erstellte Maps. Wer aber wie ich ein HoM&M-Veteran ist, wird das Game nicht so schnell wieder aus der Hand legen.
Bewertung: ★★★★☆

The Incident – nettes Retro-Hüpfspiel mit physikalisch korrekt fallendem Schrott. Der Protagonist (Anzughose, weißes Hemd, Krawatte) hüpft auf Müll, der vom Himmel fällt und klettert so immer weiter nach oben um den Ursprung des Mülls ausfindig zu machen. Simpel aber extrem herausfordernd. Pixelgrafik vom Feinsten. Es ist zwar eine Universal-App, aber ich empfehle wegen der Tilt-Steuerung, eines der kleinen Applegeräte zu benutzen. Das große iPad hektisch hin und her zu schwenken macht nicht sooo viel Spaß und in den höheren Levels kommt man deswegen fast gar nicht voran.
Bewertung: ★★★★½

Doodle God – die erweiterte Fassung des guten Flash-Puzzlers. Es gilt, kombinationen aus Elementen zu finden, die dann neue Elemente ergeben. Also z.B. Wasser + Lava = Stein.  Es gibt viele verblüffend logische Kombinationen, teilweise muss man aber schon arg um die Ecke denken . Zum Glück gibt es ein Tipp-System. Doodle God ist nett präsentiert und wird von den Entwicklern gepflegt. Für Rätselfreunde ein absoluter Hit.
Bewertung: ★★★★½

24. Apr. 2009

bummin_promo_s.jpgHier mein neues Flashgame: Bummin’ A Ride — eine Auftragsarbeit für BumArcade.com

Ich hatte die Aufgabe, ein Spiel zu entwickeln, in dem man als Landstreicher einmal quer durch die USA reisen muss. Etwas ähnliches wie Oregon Trail sollte es werden.

Das Ergebnis  ist ein Genremix. Es ist eine Minigame-Sammlung — acht Spiele wollen entdeckt und gemeistert werden. Und es ist eine Art Wirtschaftssimulation — 15 Waren können gekauft, im richtigen Moment benutzt und … gegessen werden. Ein Tutorial erklärt die Grundlagen zu Beginn einer neuen Partie, allerdings nur auf Englisch.

Viel Spaß!

22. Feb. 2009

thespacegame.jpgCasualCollective.com, die Macher von DesktopTD, haben den (Weltraum-)Vogel mal wieder abgeschossen! Der Name verrät:  es handelt sich hier nicht um irgendein Space Game, sondern um das Space Game!

The Space Game ist ein Echtzeit-Strategiespiel, das mich ein wenig an die Homeworld-Reihe erinnert. Sie errichten Weltraumstationen, bauen Mineralien ab und erwehren sich den herannahenden Gegnermassen. Alle Stationen müssen mit Energie versorgt werden. Dazu errichten Sie ein Stromnetz und bauen die existierenden Stationen aus.

Wichtig ist vor allem die schnelle Expansion — es sollte sehr früh ein möglichst großes Netz aus Asteoriden-Minen entstehen, um genug Mineralien zur Verfügung zu haben. Diese werden Sie brauchen, wollen Sie nicht als Piratenfutter enden. Ihre wertvollen Minen sollten Sie zudem ausreichend schützen.

Dafür gibt es zwei militärische Stationen: den Laser und den Raketenwerfer. Der Laser lässt sich zudem zu einer Nah- oder Fernkampfwaffe aufrüsten. Der Raketenwerfer feuert auf der höchsten Stufe vier zielsuchende Raketen ab.

Mehr Minen und Waffenstationen benötigen natürlich mehr Strom. Diesen erhalten Sie durch den Auf- und Ausbau von Solar-Stationen und Energiespeichern. Sollten einmal Gegner durch die Verteidigungsanlagen brechen, so können die Schäden mithilfe der Reparatur-Stationen behoben werden.

Geniales Game! Los! Spielen!

Name:The Space Game
Genre: Strategie
Kategorie: Browsergame
Bewertung: ★★★★★

5. Jan. 2009

burntherope.jpgWie jedes Jahr kürt Indiegames.com die besten Spiele unabhängiger Entwickler. Auch dieses Mal sind die TOP-Listen nach Genres sortiert und lesen sich wie ein Who-is-Who der Freeware-Games-Szene. So ist Kian Bashiris You have to burn the rope ebenso zu finden wie Yoshio Ishiis cursor*10. Aber auch Adventure-Perlen wie Uwe Sittigs Dirty Splits oder Bullet-Höllen-Shooter wie pararalyzer lassen das Spielerherz höher schlagen.

Also ran an die Bouletten:

Best Browser Arcade Games 2008
Best Freeware Arcade Games 2008
Best Freeware Remakes 2008
Best Freeware Adventure Games 2008
Best Freeware Shoot ‘em ups 2008

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